:: steelrose ::











{Oktober 27, 2007}   Schön wärs.

I know I wasn’t there
when you needed me the most
I know I didn’t care
and was afraid to get so close
tonight it’s getting hard to fall asleep
cause it’s becoming clear that I broke all into pieces
and I can not reverse it
so I’ve got one more thing to say

I’m sorry for your pain
I’m sorry for your tears
for all the little things I didn’t know
I’m sorry for the words I didn’t say
but what I still do
I’m still loving you…

I know I let you wait
and been away for far too long
but now I can relate
to everything that I did wrong
stop breathing whenI think I’m losing you
and there’ll be no excuse
so i’m on my knees
so listen please
let me hold your hand once again

current music: Tommy Reeve – I’m Sorry



{Oktober 25, 2007}   Frei-Tag.

Man sollte meinen, am Tag vor einem Feiertag könnte man pünktlich von der Arbeit nachhause gehen. Relativ pünktlich. So pünktlich, wie man dieses Wort in meinem Job nun mal verstehen kann. Richtig?

Falsch.

Gaaaanz falsch. Vor allem, wenn einer der Oberbosse um diese Uhrzeit plötzlich hereinschneit und beginnt, wichtige Themen anzuschneiden. Weil er doch die ganze nächste Woche nicht da ist. Und weil er sonst – auch wenn er zwar physisch anwesend ist – so gut wie nie Zeit hat.

Ärgerlich? Heute interessanterweise nicht. Es macht mir überhaupt nichts aus.

Und jetzt kommt auch noch eine unserer Kreativdirektorinnen vorbei. Mit Spock-Ohren. Und die Praktikantin rennt sowieso größtenteils in Socken rum, entschuldigt sich für alles und jedes, fiepst vor sich hin und kauert sich in eine Ecke, wenn sie was von einem will und man noch kurz ein Telefonat beenden muss.

Hätte ich doch bloß was Ordentliches gelernt…

In diesem Sinne… schönen Feiertag!



{Oktober 23, 2007}   Ohne Worte.

Wozu der Lärm? Wozu das Drängen, Toben, die Angst und die Not? Es handelt sich ja bloß darum, daß jeder Hans seine Grete findet. (A. Schopenhauer)

current music: Timbaland – The Way I Are



{Oktober 22, 2007}   Lektionen in Demut.

Das Leben hat es wirklich in sich. Einige wenige Menschen schaffen es doch tatsächlich noch, mich gehörig zu überraschen. Man kann sich noch so lange nicht sehen und sich auseinander leben, in Richtungen entwickeln, die unterschiedlicher nicht sein können, aneinander vorbei reden und gerade dadurch Missverständnisse heraufbeschwören… Aber dann liest man ein paar Zeilen und dann weiß man wieder, warum man diesen Menschen einmal in sein Herz geschlossen hat. Warum man so gerne mit diesem Menschen geredet, gelacht, gelebt hat.

ich weiß, dass du ihn gern umarmen willst. gar nicht so als beziehungs-freundin. sondern einfach nur umarmen und ganz fest drücken und den ganzen unsinn dieser erde aus ihm rausdrücken, bis er wieder frei ist von allen sorgen. und über den kopf streicheln und sagen, dass man ihn lieb hat, aber einfach nur als mensch. und dass er sich keine sorgen machen muss, solange er nicht ganz alleine ist auf der welt.

Schöner hätte ich es echt nicht ausdrücken können… Danke dafür.

current music: Thomas D – Uns trennt das Leben



{Oktober 14, 2007}   Mit der Kraft der 5 Elemente.

Seit einer Woche bin ich jetzt konsequent dabei, mich im Sinne der „5 Elemente“ zu ernähren. Aufgrund meiner derzeitigen Konstitution bedeutet das für mich: keine Milch, keine Milchprodukte, kein Zucker, kein Weißmehl und kein bzw. kaum Kaffee. Das bedeutet außerdem warm frühstücken. Das bedeutet frisch kochen und noch vieles mehr.

Lohnt es sich? Bis jetzt auf jeden Fall. Ich wusste gar nicht, dass – vor allem warmes – Frühstück so einen haushohen Unterschied macht. Eigentlich habe ich bisher nur in Ausnahmefällen gefrühstückt und mir zuhause und/oder in der Arbeit lediglich Kaffee mit viel Milchschaum genehmigt. Es geht aber auch ohne. Schwer zu glauben, dass ich das mal sagen würde, aber es geht.

Gestern nachmittag habe ich zum ersten Mal seit Tagen Kaffee getrunken – und noch nicht einmal „richtigen“. Nescafe Gold mit Sojamilch light. (Ja, genau: *GRUSEL*) Jetzt steht auch gerade eine Tasse neben mir. Aber es ist zum Glück nicht so, als könnte ich nicht darauf verzichten. Denn in der Arbeit habe ich sonst tagsüber 3-5 Tassen Kaffee getrunken, da ist die Reduktion auf 0 gar nicht mal so unwesentlich.

Kein Weißmehl stört mich nicht weiter, da ich sowieso nur ganz selten Lust auf Brot habe. Und dadurch, dass ich jetzt von vornherein mehr Getreide esse, wird dem „Süßhunger“ sowieso vorgebeugt.

Der einzige Punkt, der mir WIRKLICH weh tut, ist der Verzicht auf Milch und Milchprodukte. Einerseits natürlich, weil damit ein wichtiger Teil meines Kaffees wegfällt, und andererseits, weil Joghurt, Topfen und dergleichen immer Stammgäste in meinem Körper waren. Aber auch das wird noch werden…

current music: Silbermond – Ohne Dich



{Oktober 11, 2007}   Heftig. ODER: Timing ist alles.

Präsentationstermin: 15:00
Präsentation und sämtliche notwendigen Unterlagen (inkl. mir selbst) fix & fertig: 14:55

Warum tu ich mir das eigentlich immer und immer wieder an? Kann mir das vielleicht mal jemand erklären? Ich bin jetzt – und das kann ich sagen, ohne zu übertreiben – komplett hinüber. Habe nix gegessen, trinke schon den 4. Tag keinen Kaffee mehr (neben den ganzen anderen Ernährungsumstellungen, aber dazu ein anderes Mal mehr), mein Kopf dröhnt und alles tut weh.

Warum ich das über so lange Zeit mitmache? Weil es unglaublichen Spaß macht… so schwer es mir im Moment selbst fällt, das zu glauben. Aber es ist so. Vor 20 Minuten war mein Körper noch auf Hochtouren, zu 100% gefordert und unter Leistungsdruck. Jetzt habe ich es geschafft und bin fürchterlich müde… aber in ein paar Stunden freu ich mich wieder darüber. Es ist ein ewiger Kreislauf.

current music: Plain White T’s – Hey There Delilah



{Oktober 1, 2007}   Preiset den Herrn!

Schon komisch. Da trinke ich tage- äh… wochen- nein… monate- auch nicht… JAHRELANG jeden Tag mindestens einen Kaffee – meistens 2 oder 3, an besonders guten Tagen habe ich mich fast ausschließlich davon ernährt… und ausgerechnet heute, am TAG DES KAFFEES mache ich mir in der Früh auf die Schnelle ein Häferl Nescafé Gold (Löskaffee) und trinke in der Arbeit „Gute Laune“-Tee. Weder das eine, noch das andere mache ich normalerweise. (Kleines Detail am Rande: habe mir vor ein paar Monaten einen Luxusliner unter den Kaffeemaschinen gekauft… DeLonghi Primadonna – ein göttliches Teil… das nur als Info, um zu verdeutlichen, wie viel mir Kaffee eigentlich bedeutet.)

Ein Glück, dass ich inzwischen weiß, dass heute Tag des Kaffees ist… so habe ich dann doch noch Gelegenheit, IHM zu huldigen.

Vergib mir, denn ich habe gesündigt.

current music: Culcha Candela – Hamma!



et cetera