:: steelrose ::











{November 29, 2007}   Diszi…WAS?

Ein komisches Gefühl, um 04:00 nur einen Moment lang aufwachen zu wollen um die nötige Ration Antibiotikum einzunehmen und dann partout nicht wieder einschlafen zu können. Bis es einem nach 2,5 Stunden herumgewälze reicht und man beschließt, in den Tag zu starten.

EIGENTLICH wäre das ja die perfekte Gelegenheit, um endlich mal am frühen Morgen in die Laufschuhe zu springen und eine Runde zu drehen. Aber nur eigentlich. Denn auf meine Faulheit, Gemütlichkeit, den inneren Schweinehund – oder wie auch immer man die Kraft nennen mag, die einen in der warmen, kuscheligen Wohnung festhält und vor der kalten, grauen Welt bewahrt – ist schließlich Verlass.

Wer braucht schon Disziplin… ;)

current music: Brings – Nur nicht aus Liebe weinen



{November 27, 2007}   Einmal geht’s noch.

Wäre ja auch zu schön gewesen. Und es wäre ziemlich ungewohnt gewesen, endlich mal komplett gesund zu sein. Aber das spielt es so bald wohl eh nicht. Irgendwann gewöhnt man sich an alles. An die Müdigkeit, die Abgeschlagenheit, den kein bisschen erholsamen Schlaf, das ewige Kratzen im Hals, die Kopfschmerzen…

Die letzte Laboruntersuchung sagt: das Antibiotikum gegen die Parasiten geht in die dritte Runde.

Hartnäckige kleine Viecher. Aber ich werde als Siegerin aus dem Kampf hervor gehen. Das schwöre ich euch.

current music: Die Ärzte – Junge



{November 22, 2007}   Zurück auf den Boden.

Kann es sein, dass irgend etwas oder irgend jemand nicht WILL, dass es mir gut geht?

Eigentlich hatte ich mich auf einen lustigen Abend mit viel Alkohol, unsinnigen (aber umso lustigeren) Gesprächen, Lästereien und vielem mehr gefreut. Stattdessen erhalte ich einen Anruf, in dem mir mitgeteilt wird, dass ein Ex-Freund von mir gestorben ist. Gehirntumor. Bei so einer Nachricht kracht man ohne Umschweife direkt auf den Boden zurück. Als müsste man bestraft werden, wenn man es wagt, sich auf etwas zu freuen.

Es geht mir dreckig. Wieder mal. Zuerst macht mein Freund von einem Tag auf den anderen Schluss und dann, als ich endlich nicht mehr jeden Moment deswegen losheulen konnte bzw. wollte, kommt der nächste Schlag ins Gesicht. Und dennoch bin ich unendlich dankbar dafür, diesen Anruf bekommen zu haben. Sonst hätte ich mich wohl eine halbe Ewigkeit gefragt, warum der Kontakt zwischen dem unerwartet Verstorbenen und mir so abrupt abgerissen ist.

current music: Meat Loaf – I’d Do Anything For Love (But I Won’t Do That)



{November 20, 2007}   Ihre Sorgen möchten wir haben.

Frau zu dick für Neuseeland

Da fragt man sich echt nur mehr: gehts noch? Fehlt nur noch, dass man nicht einmal dort Urlaub machen darf, wenn man die angegebenen Maße überschreitet. Aber das wird schon noch kommen, wenn sie sogar Politiker aussortieren wollen. DAS wär doch mal ein Anfang.

Die spinnen, die Neuseeländer.

current music: Fergie – London Bridge



{November 2, 2007}   Der helle Wahnsinn.

Unglaublich. Ab Montag habe ich einen RICHTIGEN Arbeitsplatz. Einen, an dem nicht die ganze Zeit Leute hinter meinem Rücken vorbei rennen. Wer hätte gedacht, dass es jemals so weit kommen würde?

Hat ja nur knappe 3 Jahre gedauert.

Es scheint, als ginge es jetzt wirklich voran. Zuerst im Sommer Beförderung, Gehaltserhöhung und Firmenhandy. Jetzt ein neuer Arbeitsplatz, Aussicht auf Neukundengeschäft, seit heute eine eigene Assistentin – bin gespannt, was noch so alles auf mich zukommt. Klingt auf jeden Fall aufregend.

current music: Gibson Brothers – Que Sera Mi Vida



et cetera