:: steelrose ::











{Oktober 23, 2008}   London Calling.

Morgen ist es so weit. Nachdem im Sommer nicht einmal an Urlaub zu denken war, steht jetzt zumindest ein verlängertes Wochenende in London ins Haus. Ich kann nur sagen: ich habe es mir verdient. :D

In diesem Sinne: schönes Wochenende!

current music: The Clash – London Calling



{Oktober 17, 2008}   Anna und die Liebe.

Mir wurde vor einiger Zeit erzählt, dass die Telenovela (Oh ja, auf Anhieb wusste ich – muss ich ehrlich zugeben – nicht, was eine „Telenovela“ von anderen Soaps unterscheidet. Aber man lernt ja nie aus.) Anna und die Liebe doch bestimmt ganz putzig werden würde.

Da diese Empfehlung von einem Menschen kam, von dem ich schon so etliche Gustostückchen empfohlen bekommen habe, dachte ich mir, dass man da ja mal reinschauen kann. Ein paar amüsante Einblicke in die Welt einer Werbeagentur bzw. Einblicke in das, was sich die Filmproduktion als Realität einer Werbeagentur vorstellt, haben schließlich noch niemandem geschadet.

Nun ja. Was soll ich sagen?

Diese Sendung läuft jetzt seit über einem Monat – heute war Folge 40 (von 252) dran, und man kann wirklich nicht behaupten, dass man den Anschluss verlieren würde, könnte man ein paar Folgen nicht sehen. Wobei auch die Terminproblematik von vornherein aus dem Weg geräumt wurde, weil alle Folgen bis 1 Woche nach Ausstrahlung online abrufbar sind – der einzige Grund, warum ich bisher jede Folge gesehen habe.

Um aber zum eigentlichen Punkt zurück zu kommen: Eine Folge dauert im Durchschnitt 20 Minuten. In der Handlung geht es aber vielleicht gerade mal 5 Minuten weiter. Vor allem hat man es immer mit unglaublichen Überraschungen zu tun *gähn*. Beispielsweise zeigt Jonas mit dem Finger auf Anna. Oh ja, mit dem Finger. Auf Anna. *heftignick* Wenn das mal keine Sensation ist…

Warum ich nach wie vor dran bleibe? Weil ich die Hoffnung nicht aufgebe, dass vielleicht irgendwann doch nochmal etwas Lustiges passiert. Na gut… und, weil man den einen oder anderen Augenschmaus zu sehen bekommt. Dumdidum… ;)

Abgesehen davon ist die Sache mit der „Werbeagentur“ doch sehr überzeichnet. Es scheint, als hätte der Drehbuchautor eine Werbefibel zur Hand genommen und versucht, in regelmäßigen Abständen toll klingende Begriffe (natürlich möglichst in englischer Sprache, das wirkt schließlich jünger, moderner und viel wichtiger) unterzubringen. Denn schließlich müssen Layouts für den Pitch von dem Creative Director IMMER gegreenlighted werden..

current music: Sarah Brightman – Eden



{Oktober 10, 2008}   Mach dich frei!

Warum ver(sch)wendet Frau eigentlich genau so viel – wenn nicht sogar mehr – Zeit dafür, sich für einen Termin beim Orthopäden herzurichten, wie für eine Verabredung? Warum neigt man dazu, Unterwäsche genauestens auszusuchen und aufeinander abzustimmen, jedes Härchen, das nicht dort ist, wo es sein sollte (nämlich meistens: weg) zu entfernen und sich so anzustellen, als hätte man das erste Date?

Beim Orthopäden ist es nun mal Usus, sich frei zu machen, selbst wenn man nur etwas am Finger hat. Und wenn schon. Man muss es ja nicht übertreiben. Warum also tut man es doch?

Vielleicht, weil einem bei einem Date wenigstens die Entscheidung überlassen wird, ob man sich entblättern will oder nicht, und weil sich die Frage des Wollens beim Orthopäden nicht stellt?

Fragen über Fragen…

current music: Kosheen – Harder



et cetera